
Im Ruhrgebiet schreiben die Missionsärztlichen Schwestern Geschichte. Denn hier liegen die Wurzeln für die erste Niederlassung der Gemeinschaft in Deutschland im Jahre 1958. Vieles hat sich seither verändert, doch auch heute leben Missionsärztliche Schwestern im Ruhrgebiet in zwei Kommunitäten in Essen und Bottrop.
Ausgehend von den geschichtlichen Anfängen in dieser Region steht immer mehr im Mittelpunkt unseres Interesses die Entwicklung der „Ruhrcity“ als multi-kultureller Ort mit hoher Arbeitslosigkeit, Überalterung und Stadtflucht.
Die vielfältigen Probleme der Gesellschaft fordern auch uns als MMS heraus; die Zeichen der Zeit zu sehen und in unserer Arbeit und heilenden Präsenz die Sorgen der Menschen zu teilen und mit ihnen eine Antwort zu suchen.
Die Kommunität in Bottrop ist Mitte Juni 2004 von Duisburg-Hamborn nach Bottrop in das frühere Pfarrhaus der Pfarrei Heilig Kreuz umgezogen. Ausschlaggebend für den Umzug waren der Wunsch nach einem Ort, der mehr Stille und Besinnung in unserer hektischen Zeit ermöglicht, um hier sich selbst und Gott neu begegnen zu können. Letztlich geht es darum die Quelle unseres Lebens immer mehr zu erfahren, und andere Menschen mit auf diesen Weg einzuladen, um sich gemeinsam auf die Suche nach dem tiefsten Sinn unseres Daseins zu begeben und daraus Kraft zum Leben zu schöpfen.
Wichtig ist dabei ein ganzheitlicher Ansatz. Das Gebet, unser Leib, die Natur, alles sind Wege zu Gott.
Zweimal monatlich lädt die Kommunität zu einem Gottesdienst ein, in dem auch liturgischer Tanz als Gebetsform einen Platz hat. Beim anschließenden Abendessen ist immer wieder die Möglichkeit, die verschiedenen Lebens-situationen und Alltagserfahrungen miteinander auszutauschen.
Sr. Christiana Hanßen, von Beruf Physio- und Tanztherapeutin bietet regelmäßig einmal monatlich meditatives Tanzen an, um über Leib und Musik einen neuen Zugang zum Göttlichen zu finden. Als Physiotherapeutin arbeitet sie in einer Praxis und erfährt, wie sich über körperliche Zuwendung und Bewegung auch seelische Schmerzen ansprechen und verwandeln lassen.
Sr. Beate Harst begleitet Menschen in existentiellen Lebenssituationen, ob in der Krankenhausseelsorge, in der Trauerarbeit, in Exerzitien oder der Begleitung Einzelner oder Gruppen, wobei ihr die Arbeit mit Frauen besonders am Herzen liegt.
Sr. Karin Ripp arbeitet als Chirurgin in einem nahegelegenen Krankenhaus und versucht, die Mission der heilenden Präsenz in der Institution Krankenhaus zu leben, was immer wieder eine neue Herausforderung ist.
Als Gruppe versuchen die Schwestern ein Ort Gottes unter den Menschen zu sein und aus der immer neuen Begegnung mit Gott und den Menschen verwandelt hervorzugehen, um neue Kraft und Hoffnung für den Alltag zu schöpfen und am Aufbau einer menschlicheren Welt mitzuwirken.
Unsere Adresse:
Missionsärztliche Schwestern
Scharnhölzstraße 37
46236 Bottrop
Tel.: 02041/ 77 24 54
Fax.: 02041/ 77 24 55
E-Mail: mmsbottrop[at]hotmail.com

Im Meditationsraum, Scharnhölzstr. 37, Bottrop

Meditationsraum, Scharnhölzstr. 37, Bottrop
jeden Dienstag und Donnerstag
von 18:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Ort: Meditationsraum, Scharnhölzstr. 37, Bottrop
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2 x 25 Minuten, dazwischen meditatives Gehen, anschl. kurzer Austausch.
jeden Mittwoch
von 18:30 Uhr bis 19:45 Uhr
Ort: Meditationsraum, Scharnhölzstr. 37, Bottrop
Am 1. Mittwoch im Monat:
Knappschaftskrankenhaus, Osterfelder Str. 157, Bottrop
Bei einer ersten Teilnahme bitten wir um vorherige Anmeldung.
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zu beachten:
Da wir den Meditationsraum nicht mit Straßenschuhen betreten wollen, bitten wir, dicke Socken zum Überziehen mitzubringen.
