
Ich bin Dunja-Maria Bischof, seit Dezember 2007 Assoziiertes Mitglied der Missionsärztlichen Schwestern in der Kommunität in Berlin.
Geboren bin ich 1979 in einem kleinen Dorf im Unterallgäu, Bayern. Dort wurde mir der katholische Glaube sozusagen fast mit in die Wiege gelegt. Was es aber wirklich für mich heißt einen lebendigen Glauben zu leben und tief verwurzelt zu sein in einer lebensspendenden Spiritualität habe ich hier in Berlin und auch in meinem einjährigen Voluntariat in Venezuela gelernt.
Ich habe die Missionsärztlichen Schwestern bereits 2002 kennen gelernt, als ich zum Masterstudium nach Berlin kam. Besonders angezogen hat mich die Offenheit, dass jede/r so angenommen wird, wie er/sie ist – geschaffen von einem Gott, der meine Stärken und meine Schwächen liebt. Angesprochen hat mich das ganzheitliche Verständnis einer heilenden Mission – nicht beschränkt auf die körperlichen Gebrechen, denn in unserer Zeit gibt es so viele seelische Verwundungen, Ungerechtigkeit und alltägliche Not.
In Venezuela habe ich in den Barrios (Armenvierteln) ganz deutlich erlebt, wie gespalten unsere Welt doch ist. Durch das Mitleben und Arbeiten mit den Schwestern habe ich erfahren, wie sehr es Menschen braucht, die mit ihrer heilenden Präsenz auch im anscheinend Kleinen wirken. Mich für die Menschen zu engagieren, die benachteiligt sind ist mir ein Anliegen.
Oft ist es gar nicht so sehr das was ich tue, sondern wie ich den Menschen begegne.
Auch in meiner Arbeit im Personalmanagement versuche ich mich dafür einzusetzen, dass bei allem wirtschaftlichen Denken die Menschen im Vordergrund stehen.
