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Frankfurt am Main – ein Wirtschafts-, Finanz- und Dienstleistungszentrum von Weltrang, Internationaler Messe- und Handelsplatz, Verkehrsdrehscheibe, Trendsetter für Kultur und Freizeit. Doch was wollen Missionsärztliche Schwestern hier, wenn alles so wunderbar an den Fortschritt der heutigen Welt anschließt? Wie tragen Missionsärztliche Schwestern in Frankfurt zur ganzheitlichen Heilung der Menschen in der heutigen Zeit bei? Wir sind schon seit 20 Jahren in Frankfurt und leben zur Zeit mit 10 Schwestern im Nordwesten der Stadt. Täglich können wir erleben, dass der Fortschritt viel Gutes bewirkt, aber auch zahlreiche Opfer mit sich bringt. Noch immer erfrieren in dieser Finanzmetropole Menschen auf der Strasse. Täglich neu schreit die Verzweiflung einer „gefeuerten“ Angestellten zum Himmel, die nicht weiß, „woher nehmen, wenn nicht stehlen“. Andere fallen durchs soziale Netz, weil sie den Ansprüchen der komplexen Bürokratie nicht gewachsen oder einfach müde sind vom ständigen Wechsel der Zuständigkeiten: „Da sind Sie bei mir nicht richtig, da müssen Sie woanders hin!“ Ungezählte Menschen gehen in der Anonymität verloren und spalten ihre Umwelt in gut und böse, weil sie sonst ihr Erleben – wertlos zu sein, ohne Sinn und Menschen, die sie lieben - nicht ertragen können. Im Glanz des renovierten Hauptbahnhofs mischen abgewrackte Gesichter seltsame Gefühle auf und stellen uns Fragen nach ganzheitlicher Heilung inmitten von Frankfurt, einer Stadt voller Gegensätze – ohne Worte -. „Einzelschicksale“ könnten wir meinen. Ja, und sie sind Wegweiser zu all denen, die auf der Schattenseite der „Geldmedaille“ leben. Genau da wollen wir „heilend präsent sein“, ganz da sein als Mensch, als die Frauen, die wir sind. Wir wollen an ihrer Seite stehen, durch ihr Dunkel mitgehen in der Hoffnung auf eine Lichtspur. Auf diesem Weg teilen wir Freuden miteinander, halten Fragen aus. So manches Mal erwächst uns keine Antwort auf Fragen nach dem „Warum“. Wir erleben uns als ohnmächtig. Dann ist unsere Hoffnung herausgefordert, der lange Atem und das Bewusstsein, dass unser Erleben nicht „alles“ ist. Wir gehen davon aus, dass auch in schwierigen und menschlich ohnmächtigen Situationen Gott anwesend ist. Dieses Vertrauen – inmitten von Zweifel – schenkt neuen Atem weiter zu gehen, dabei zu bleiben, präsent zu sein. Auf diesem Weg unterstützen wir uns gegenseitig und fordern uns heraus, immer mehr die zu sein, die wir sind, damit wir den Menschen, mit denen wir leben und arbeiten, durch unser Sein immer mehr „die Erlaubnis geben, ihr Licht leuchten zu lassen“, das in ihnen lebt. (s. Nelson Mandela)
Menschen auf unserem Weg in Frankfurt sind zur Zeit : kranke wohnungslose Menschen Mit ihnen erleben wir
Mit ihnen erleben wir
Mit ihnen erleben wir
Mit ihnen erleben wir
Mit ihnen erleben wir
Mit ihnen erleben wir
Oft gestellte Fragen: Was hat Euer Engagement in Frankfurt mit der weltweiten Mission der Missionsärztlichen zu tun? Wir verstehen unser Engagement immer auch im Kontext der Fragen nach Frieden und Gerechtigkeit, Integration der Schöpfung in der „Einen Welt“ zu. Denn die neue Weltordnung des Neoliberalismus ermöglicht nur einer kleinen Minderheit Wohlstand und Sicherheit und führt dazu, dass nicht die Armut bekämpft wird, sondern die Armen. Das beunruhigt und berührt uns sehr. Und so finden wir uns nicht ab mit den vielfältigen Zerstörungen von Leben auf unserer Mutter Erde. Dies kommt uns besonders nah, wenn:
Seid Ihr vernetzt? Unser Leben ist geprägt von unserem Engagement in den unterschiedlichen Bereichen und gleichzeitig fühlen wir uns sehr verbunden mit denen, die unser Engagement teilen an unseren Arbeitsplätzen und darüber hinaus, wenn wir in Gremien um gemeinsame Anliegen kämpfen. Da hat jede ihre eigenen Vernetzungen und Gruppierungen, mit denen sie lebt und arbeitet. Denn nur gemeinsam ist Veränderung möglich. Leben alle gemeinsam in einem Haus? Nein, wir wohnen in kleinen Gruppen und z.Zt. wohnt eine allein. Da wir in Laufdistanz voneinander entfernt sind, können wir ein je eigenes Leben in den kleinen Gruppen führen, uns aber auch regelmäßig mit allen treffen, um gemeinsam Leben und Spiritualität zu teilen, beides zu reflektieren und vor allem das Leben zu feiern. Können Menschen zu Euch kommen? Wir haben viele Gäste übers Jahr verteilt, Schwestern aus der eigenen Gemeinschaft und Frauen, die eine Zeit der Orientierung mit uns verbringen oder nur ein paar Tage lang Leben und Spiritualität mit uns teilen wollen. Wir laden ein besonders in den Zeiten des Advent, zum Jahreswechsel, in der Fastenzeit, über Ostern und Pfingsten das Leben in der Sprache und mit den Medien von heute mit Gott in Berührung zu bringen. Jede hat da ihren eigenen Zugang zur Spiritualität und wenn wir das miteinander teilen, erleben wir dies als Bereicherung. Kann man/frau in Frankfurt auch die Gemeinschaft näher kennen lernen? Auch in Frankfurt laden wir Menschen ein, uns kennen zu lernen. Mit uns leben Frauen, die sich als Missionsärztliche Schwestern in die Gemeinschaft integrieren wollen. Und in den letzten zwei Jahren haben sich zwei Frauen als Assoziierte Mitglieder angeschlossen, um unser Leben und unsere Spiritualität zu teilen. Beide sind verheiratet und leben je in ihrem Bereich eine heilende Präsenz. Wer Lust hat, uns kennen zu lernen, ist herzlich eingeladen! Zu erreichen sind wir: Missionsärztliche Schwestern Missionsärztliche Schwestern Missionsärztliche Schwestern
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