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Guten Tag und herzlich willkommen auf der Homepage der Missionsärztlichen Schwestern in Deutschland! Wir freuen uns, auf diese Weise mit Ihnen in Kontakt zu treten.
Wir Missionsärztlichen Schwestern sind eine katholische Ordensgemeinschaft. Unserer internationalen Gemeinschaft gehören auf sechs Kontinenten 660 Frauen verschiedener Kulturen an, die sich von der heilenden Gegenwart Gottes begeistern lassen. Wir sehen die ganzheitliche Heilung als unsere Mission an. Hierzu gehören die Fragen nach den Ursachen von Unheil und Ungerechtigkeit in der verwundeten Welt und die Suche nach Wegen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung in der Einen Welt. Wir stellen uns auf die Seite von Benachteiligten und Minderheiten und nehmen einen ganzheitlichen Blickwinkel ein, der jede Person wertschätzt. In Deutschland engagieren wir uns in jeweils kleinen Gemeinschaften oder allein lebend in Berlin, Bottrop, Essen und Frankfurt für Menschen, die ausgegrenzt werden: Obdachlose, ausländische Mitbürger, Kranke, alte Menschen, Frauen, Menschen, die Lebens-und Sinnorientierung suchen. Hier versuchen wir heilend präsent zu sein. Unsere Kraft schöpfen wir aus dem Leben nach christlichen Werten in der Nachfolge Jesu. Zu unserer Lebensgestaltung gehören auch Meditation und Kontemplation, Gebet, Liturgie und gemeinsame Feste.
Grundsätzlich sind verschiedene Formen der Mitgliedschaft möglich. Word - Artikel zum herunterladen: Wie werde ich Missionsärztliche Schwester? Assoziierte Mitgliedschaft im Distrikt Deutschland Das Charisma des Heilens, den Focus der Mission der Missionsärztlichen Schwestern, teilen viele Menschen. Manche leben diese Mission aus ähnlicher Motivation wie die Missionsärztlichen Schwestern. Sie fühlen sich deshalb von der Gemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern angezogen. Dabei spielen der ganzheitliche Ansatz ihrer Mission und die Pluriformität der gelebten Spiritualitäten in ihrer Gemeinschaft eine wichtige Rolle. Resonanzboden für diese Anziehung bilden die eigene "Mission" der Heilung, die persönliche Lebensgeschichte und die Suche nach einer Beheimatung der persönlichen Spiritualität. Auf dem gemeinsamen Weg mit den Missionsärztliche Schwestern gibt es einen intensiven Austausch darüber, wie jede und jeder in der eigenen persönlich authentischen Weise in der sich wandelnden Welt zu einem "Mehr" an Heilung und Ganzheit beitragen kann. Dieser gemeinsame Weg führt zu mehr Authentizität der einzelnen und als Gemeinschaft. Auch vertieft er die Suche nach den Quellen des je eigenen Lebens. Auf dem Hintergrund der intensiven Beziehungen und Weggemeinschaft wächst das Interesse, sich der Gemeinschaft enger und verbindlicher anzuschließen, Mitglied zu werden. Meist entsteht dieser Wunsch aus dem Kontakt zu einer bestimmten Missionsärztlichen Schwester oder über die Beziehung zu einer regionalen MMS-Gruppe, z.B. durch die Teilnahme an einer Reflexionsgruppe oder aus der Mitarbeit an einem gemeinsamen Projekt. Andere leben schon eine jahrelange Weggemeinschaft mit der Gemeinschaft der Missionsärztlichen Schwestern in verschiedenen Bereichen oder Anliegen. Durch diese Kontakte kommen die Missionsärztlichen Schwestern selbst auch mit anderen und neuen Lebens- und Arbeitsbereichen in Berührung. Schon jetzt vertreten viele der Freunde und "Interessierten" Werte in ihren Bereichen, die auch den Missionsärztlichen Schwestern wichtig sind; oder sie repräsentieren gemeinsame Einstellungen und Interessen in politischen und kirchlichen Gremien. Die Gemeinschaft sieht die Möglichkeit einer schrittweisen Anbindung und Eingliederung. Konkret bedeutet das: Die an einer erweiterten Mitgliedschaft interessierten Frauen und Männer erhalten verstärkt die Möglichkeit, Mission und Spiritualität der Gemeinschaft kennen zu lernen. Dies geschieht in den jeweiligen Kommunitäten vor Ort und bei verschiedenen Veranstaltungen, um die gemeinsame Weggemeinschaft zu fördern. Darüber hinaus sind Aufenthalte in anderen Distrikten wünschenswert, um einen Einblick in die weltweite Mission und Spiritualität der Missionsärztliche Schwestern zu bekommen. Die Gemeinschaft sieht die Möglichkeit, dass diese Frauen (und Männer) - wenn sie es wünschen -, ihrer Zugehörigkeit zur Gemeinschaft durch ein Versprechen Ausdruck verleihen. Ein solches Versprechen kann sowohl inhaltlich als auch zeitlich unterschiedlich gefüllt werden. Grundsätzlich gibt es auf beiden Seiten keine finanziellen und versorgungsrechtlichen Verpflichtungen oder Verbindlichkeiten. Diese erweiterte Form der Mitgliedschaft ist in der Gemeinschaft schon seit 1991 in den Konstitutionen verankert und sie wird seit vielen Jahren in den USA gelebt. Dort haben sich im Laufe der Jahre mehr als 100 assoziierte Mitglieder der Gemeinschaft angeschlossen. Auch in Deutschland wurde sie zeitweise schon "erprobt". Da in den letzten Jahren immer wieder nach der Möglichkeit einer erweiterten Mitgliedschaft gefragt wurde und in verschiedenen Kommunitäten schon seit langem eine intensive Weise der Weggemeinschaft mit Frauen und Männern gelebt wird, hat sich die Gemeinschaft dazu entschlossen, auch hier die Tür für diese Form der Mitgliedschaft offiziell zu öffnen.
© 2006 Missionsärztliche Schwestern Deutschland
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